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Werknetz Archiektur setzt BIM seit über 10 Jahren erfolgreich ein

Werknetz Architektur hat bereits 2006 das erste Gebäude mittels BIM-Modell erstellt. Dabei stand von Beginn weg nicht nur die Planungssicherheit und einfachere Einbindung aller Beteiligten im Vordergrund, sondern vor allem auch die digitalen Möglichkeiten für die Architektur selbst. Die integrale Planung von Bauten kann dank BIM neu von Beginn weg zu Ende gedacht, laufend kontrolliert und schliesslich die architektonische Idee perfekt umgesetzt werden.

Von 2D- zu 3D-Modellen - Von CAD zu BIM - Von Werknetz zu Netzwerk

BIM ist die Weiterentwicklung des heute allgegenwärtigen CAD. Seit wir BIM bei unseren Bauten anwenden, ist es uns möglich dem Bauherren und dem Nutzer bereits in der Entstehungsphase den Nutzen und die Kosten, in diversen Varianten, aufzuzeigen. So sind die Beteiligten frühzeitig informiert und können mitentscheiden. Sie können dadurch sicher gehen, dass die architektonische Idee umgesetzt wird. Der Schritt von 2D zu 3D war für uns selbstverständlich.

Werknetz Architektur mit grossem Erfahrungsschatz dank diversen Bauten mit BIM

Die Planung der Wohnüberbauung edeneins im Jahr 2005 mit 61 Wohnungen war unser erstes Projekt in welchem die Baupläne via BIM-Modell generiert wurden. Darauf folgte der stetige Ausbau des Einsatzgebietes von BIM. Seit Edenfünf tauschen wir die Modelle mit anderen Fachplanern aus. Das bedeutet, dass wir uns auf die Suche nach Fachplanern gemacht haben, um die Gewerke in 3D zu koordinieren. Viele Bauvorhaben in der Schweiz werden durch diverse kleine Planungsteams koordiniert, welche systembedingt immer wieder neu zusammengewürfelt werden. Um einen durchgängigen Arbeitsablauf zu vereinfachen und unsere Prozesserfahrung rund um das digitale Bauen auszuschöpfen, bieten wir die Planung unserer Architektur seit 2013 auch als Generalplaner an. Das erste Projekt in dieser Konstellation ist das Projekt Edensieben mit den entsprechenden Generalplanerverträgen.

Werknetz Architektur wird mit dem ersten Arc-Award der Schweiz in der Kategorie BIM honoriert

“Der Arc-Award gehört zu den bestdotierten Auszeichnungen des Landes.

Drei unabhängige Fachjurys hatten insgesamt 307 eingereichte Projekte in den Kategorien „Öffentliche Bauten, Industrie und Gewerbe“, „Wohnbauten“, „Der erste Bau“, „Next Generation“ und „BIM“ zu bewerten (siehe Box unten).

Letztere ist ein Novum und in Zusammenarbeit mit „Bauen digital Schweiz“ entstanden. Es war ein Abenteuer und Experiment zugleich. Mit elf eingereichten BIM-Projekten wurden die Erwartungen der Auslober übertroffen. Insgesamt drei Goldpreise mit den Schwerpunkten „Kollaboration/Mensch“ und „Innovation/Performance“ vergab die Jury: „Durch die BIM-Brille“ der 3-Plan Haustechnik AG in Winterthur, „Vom lonely little BIM zum social big BIM“ von Philipp Wieting vom Werknetz Architektur (beide Schwerpunkt Kollaboration/Mensch) sowie „SwissFEL“ der Itten+Brechbühl AG in Basel (Schwerpunkt Innovation/Performance).

"Vom lonely little BIM zum social big BIM“ ist nicht ein einzelnes Projekt, sondern deren sechs. In chronologischer Reihenfolge dokumentieren sie Teilaspekte des BIM-Einsatzes sowie dessen Vertiefung und Verfeinerung - bis es zu einem strategischen Bestandteil der eigenen Firmenkultur wird.”

 

Auszug aus dem Baublatt vom 27. Oktober 2016