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Wohnüberbauung Edensieben Zürich
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Wohnüberbauung Edensieben Zürich


Bauherr: SGI, Schweizerische Gesellschaft für Immobilien AG
Jahr: 2012 Vorprojekt, Mitte Juli 2013 Baueingabe
Programm: 17 Eigentumswohnungen, 3 Ateliers
Geschossfläche: 3‘230 m2
Volumen: 9580 m3

Der Ersatzneubau „Edensieben“ ist in seiner Körnigkeit und Höhenentwicklung eine selbstverständliche Weiterentwicklung des Areales und integriert sich so in den städtebaulichen Kontext. Der Baukörper bildet die Fortsetzung der Strassenflucht an der Lerchenstrasse und führt die neu gestaltete „Gartengasse“ weiter bis zur Staffelstrasse. In den Regelgeschossen ist eine reine Wohnnutzung vorgesehen, im Erdgeschoss befinden sich Ateliers.
Ein grosszügiges, mit Oblicht versehenes, zentrales Treppenhaus erschliesst in den Regelgeschossen drei Wohnungen pro Geschoss. Zwei Typen von aussenliegenden Nasszellen zonieren die Wohnungen. Zusätzliche Schrankelemente ermöglichen auf einfache Weise und nach klaren Regeln ein vielfältiges Wohnen für unterschiedliche Wohnformen.
Die baurechtlich nötige Staffelung des Gebäudekörpers gegenüber edeneins wird zum architektonischen Thema. In einer Art Zisilierarbeit wird das Gebäude zu einem skulpturalen Baukörper geformt. Um die Körperhaftigkeit zu betonen wird der Sockel nur mit einem besonderen Fensterelement betont und die privaten Aussenräume sind als Loggien in den Baukörper geschnitten. Die Gestaltung des Gebäudes weist einen städtischen Charakter auf. Ein regelmässiges, leicht liegendes Fensterformat sowie ein feines Spiel in der Höhenentwicklung der Fenster betonen die skulpturale Ausformulierung des Baukörpers und geben ihm eine Eigenständigkeit. Durch die Übernahme von typischen Elementen der bestehenden Gewerbearchitektur und der neu erstellten Wohngebäude (Zargen, Raster, Rahmenverbreiterungen) erhält der Neubau eine starke Ortsverbundenheit.