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Wohnüberbauung am Tämbrig Uster
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Wohnüberbauung am Tämbrig Uster


Bauherr: Wohnbaugenossenschaft am Tämbrig
Jahr: 2013 Studienauftrag
Programm: 38 Mietwohnungen mit Tiefgarage, Gemeinschaftsräume
Geschossfläche: 6‘760 m2
Volumen: 21‘900 m3

Die drei projektierten Neubauten mit insgesamt 38 Wohnungen nehmen die bestehende Körnung auf und schaffen einen sanften Übergang von den Punkthäusern im Süden zu den Mehrfamilienhäusern im Norden und Osten.
Durch die versetzte Anordnung der Gebäude und das Abdrehen der Fassaden unter Ausnutzung der leichten Auffächerung der bestehenden Bauten werden zwei prägnante Aussenräume gebildet: Ein identitätsstiftender Gartenraum zwischen den Gebäuden und ein Begegnungsraum als halbprivate Erweiterung des öffentlichen Strassenraumes im Norden.
Der leicht abschüssige Geländeverlauf wird durch einen nivellierenden Sockel zwischen dem Begegnungsraum im Norden und dem südlicheren Gartenraum sichtbar gemacht. Auf diesem toporografischen Ansatz basiert das Erschliessungs- und Aussenraumkonzept. Die Gebäude konsequent ausserhalb des Gartenraums erschlossen. Der Gartenraum bettet sich, geschützt durch den Höhenversatz, zwischen die Gebäude und bildet so den charakteristischen Mittelpunkt der Überbauung und gewährleistet eine hohe Aufenthaltsqualität.
Die Wohn-/Essbereiche sämtlicher Wohnungen sind auf den zentralen Gartenraum ausgerichtet.
Die Gebäude werden mit einer visuell leichten, gewebeartigen Struktur umhüllt. Dabei verändert sich diese Gewebestruktur durch den sanften Übergang von der eher geschlossenen Nord- zur offenen südseitigen Loggia-Fassade.
Die Farbgebung folgt  dem topografischen Ansatz des Projektes. Die Umgebungsmauer tritt wie ein Schnitt durch das Erdreich in Erscheinung (gestockter Beton). Darüber erheben sich die Gebäude in einem passenden Beige. Die hinterlüfteten Elemente aus Lochblech zwischen den Fenstern nehmen das Grün vom Garten auf und bilden durch eine Faltung ein subtiles Schattenspiel. So tritt weniger der Verputz als Fläche in Erscheinung, als das saubere Gefüge der Elemente zum Gewebe.